Meilenstein 1. Erlebnisworkshop

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Am Wochenende habe ich meinen ersten größeren Workshop zum Thema Polarität gehalten. Er ist der erste Teil einer Serie mit dem Namen: „Die ordnenden Prinzipien des Universums“. Gerne möchte ich ein paar meiner eigenen Erkenntnisse mit euch teilen und sie somit auch einer möglichen Diskussion zur Verfügung stellen.

Das Männliche liegt, zumindest in den spirituellen Kreisen in denen ich mich bewege, oft im Schatten oder wurde bewusst dort hingeschoben. In einer Gesellschaft, die in Ihrer unmittelbaren Vergangenheit auf Holocaust, Patriarchat und einen Feminismus, der anfänglich Frauen zu besseren Männern machen wollte, zurückblickt, ist dies nicht verwunderlich, sondern die normale Gegenbewegung. Alles hat seine Zeit und ist daher auch richtig. Trotzdem ist es wichtig Kraft, Aggression, Stärke, Hierachiedenken, Wettkampf, Wut und ganz viele andere männliche Qualitäten wieder aus dem Schatten zu holen. Das ist wichtig, da sie von dort meist destruktiv agieren und dann wirklich gefährlich werden und sich gegen Andere oder das Selbst richten können. Letzteres ist in spirituellen Kreisen wohl eher der Fall. Depression, Selbstoptimierungswahn, ständige Erschöpfung und kaum Kraft zu manifestieren und somit die Welt mitzugestalten sind die Folge. Wir dürfen die oben genannten Eigenschaften jedoch nicht denen überlassen, die tendenziell eher Schaden damit anrichten. Im Gegenteil, wir sollten sie uns zurückholen, um sie auf konstruktive Weise zu integrieren.

In der spirituellen Szene scheint sowohl von Männern als auch von Frauen gerade ein Weg mit sehr weiblichen Qualitäten gewählt zu werden. Durch das verstärkte Weibliche mit der Hinwendung zur Erde statt zum Himmel geben wir jeden Gestaltungsanspruch auf die Welt da draußen auf. Wer, wenn nicht wir, könnte in diese ganzen Eigenschaften von Stärke etc. gehen, ohne sie zu missbrauchen und gegen andere zu richten? Wir brauchen die männliche Seite, um etwas in der Welt bewegen zu können, alles andere ist Rückzug und überlässt das Feld denen, die den Planeten dahin gebracht haben wo, er heute ist. Ein starker Mann und eine starke Frau kommen über die männliche Kraft (3. Chakra) und vermischen sie mit der weiblichen Kraft (4. Chakra) um sie konstruktiv zu nutzen. Frauen können diese Kraft dann nicht nur nutzen um Marathon zu laufen oder sich in der Karrierelaufbahn aufzureiben. Sie werden ihren eigenen Weg finden, Stärke und alle weiteren Eigenschaften zu integrieren. Wie das aussehen wird? Wir dürfen gespannt sein. Nochmal, die Hinwendung zum Femininen war bitter nötig und ist es für den überwiegenden Teil der Gesellschaft immer noch. Für die jedoch, die dies schon geleistet haben, wird es Zeit für die Integration. Das bedeutet beide Pole groß zu machen im gegenseitigen Wechselspiel.

Ich habe während des Workshops auch von Teilnehmern gehört, dass sie es schon in einigen Bereichen ganz gut geschafft haben beide Pole zu integrieren. Das möchte ich keinesfalls in Frage stellen. Dies ist auch etwas leichter, wenn beide Pole von Anfang an nicht weit auseinander liegen. Da das Männliche in der spirituellen Szene heute so weich gelebt wird, dass es fast schon weiblich ist, gelingt dann die Integration schnell. Das Individuum hat dann auch zurecht den Eindruck, alles im Kopf verstanden zu haben und ist enttäuscht von der relativen Kraftlosigkeit dieser gelungenen Integration. Die Schwierigkeit besteht darin, die Pole ersteinmal richtig auszubilden, bevor man sie wieder zusammenführt. Denkt an Sperma und Eizelle und das von ihnen freigesetzte Potential bei der Vereinigung. Erst bei der Zusammenführung starker Polaritäten kracht es so richtig bei der Vereinigung und werden enorm kraftvolle Energien freigesetzt. Es ist kaum vorstellbar, welch Potentiale dann auch auf individueller Ebene möglich sind.

In meinen Coachings gehe ich mit Dir auf Entdeckungsreise und begleite Dich bei den nächsten Schritten auf Deinem Weg. Nicht zurück zur Quelle, sondern mutig vorwärts im Strom des Lebensflusses.

 

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